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4. Natur "Wolle" und ihre Verwendung für die menschliche Bekleidung. Prophylaktische und Therapeutische Anwendungen. Bekleidung-Physiologische Anforderungen
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Forschung und Wissenschaft |
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Besprechung der Arbeit: Physiologische Auswirkungen beim Tragen von Angora Unterwäsche von Prof. Dr. med. habil. Th. Hettinger und Dr. Ing. G. Eissinger (48_400)
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Dieser Artikel ist im Zentralblatt für Arbeitsmedizin 34-1984 erschienen. Die Untersuchungen wurden im Rahmen eines Forschungsauftrages und des Bundesministers für Arbeit und Soziales durchgeführt.
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Für den Versuch standen mehrere Unterwäscheteile aus verschiedenen Materialien zur Verfügung. Darunter waren auch Unterhemden mit 20, 40 und 60% Angora Anteil.
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Es wird ausführlich beschrieben, wie die Untersuchung der Unterhemden vorgenommen wurde und was Gegenstand der Untersuchung war. Tabellen und Graphiken erläutern die Prüfungen.
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Die Untersuchung kommt zu der Feststellung, dass tierische Fasern, die bei den Mischgewebe verwendet wurden Schurwolle und Angora hygroskopisch sind. Diese Feuchtikeitsaufnahme ist dabei abhängig von der relativen Luftfeuchte. Dabei ist jedoch die Feuchtikeitsaufnahme von Angora höher als die von Schurwolle.
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Zusammenfassend wird ausgeführt, dass es aus Bekleidungsphysiologischer Sicht es wichtig ist, dass der Schweiß möglichst weitgehend verdunstet und die Haut trocken bleibt und die Bekleidung nicht durchnässt wird.
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Wesentlich erscheint den Untersuchenden, dass auch in der auf eine Belastung folgende Pause eine Temperaturkonstanz erzielt wird, also keine starke Abkühlung auftritt.
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Am Schluss trifft der Bericht folgende Empfehlung für das Tragen von Angoraunterwäsche: |
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In Ruhe: Für einen Personenkreis der keine schweren körperlichen Arbeiten ausführt, bei welchem die Transpiration nicht im Vorderrund der Beurteilung steht, wird ein Mischgewebe mit 60% Angora-Anteil zu empfehlen sein. |
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Unter Arbeitsbedingungen ist das Mischgewebe mit 20% Angora-Anteil den anderen Unterhemden vorzuziehen. Dieses Gewebe ist insgesamt allen anderen untersuchten Geweben gegenüber überlegen. |
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Auch zur Prophylaxe wäre dieses Mischgewebe vorzuziehen. Dabei sollte man vor allem an die Rheuma-Prophylaxe denken bei Personen, die bei ihrere Arbeit Witterungsunbilden ausgesetzt sind. |
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