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4. Natur "Wolle" und ihre Verwendung für die menschliche Bekleidung. Prophylaktische und Therapeutische Anwendungen. Bekleidung-Physiologische Anforderungen
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Forschung und Wissenschaft |
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Physiologische Grundlagen und therapeutische Möglichkeiten textiler Segmente |
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Schriftenreihe Zentralblatt für Arbeitsmedizin Arbeitsschutz, Prophylaxe und Ergonomie Dr. Curt Haefner Verlag GmbH Heidelberg von Werner Hanß 1981 Referent für Bekleidungsphysiologie der Medima-Werke in Maulburg
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Textile und Bekleidunsphysioloische Anforderungen an therapeutische Wärmesegmente von Dr. J. Mecheels und K. H. Umbach (48_230)
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J. Mecheels und K.-H. Umbach veröffentlichten im Zentralblatt für Arbeitsmedizin 1979/7 und in der Orthopädie Technik 6/78 einen Artikel, der auch von Hanss abgedruckt wird.
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Eingangs wird auf die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises eingegangen. Hier kann in vielen Fällen durch örtliche Hyperthermie (erhöhte Körpertemperatur) therapeutische und schmerzlindernde Wirkung erzielt werden. Dies kann durch eine ständige Bedeckung der entsprechenden Körperpartien mit Angora-Segmenten und Angora-Wäscheteile erreicht werden.
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Bei warmer Witterung oder schweißtreibender Arbeit reicht es aus, wenn die schmerzenden Partien mit Angora-Segmenten bedeckt werden. Angora-Segmente sollen den Wärmefluß vom menschlichen Körper zur Umgebung eindämmen und so für eine möglichst hohe Hauttemperatur an der entsprechenden Körperpartie sorgen.
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Der Mensch muß als homoiothermes Lebewesen so viel Wärme nach außen abgeben, wie er durch seine jeweilige Tätigkeit produziert.
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Der Körperschweiß tritt zur Kühlung des Körpers auf und muss von der Bekleidung verarbeitet werden. Dies kann nur so gut funktionieren wie auch die Bekleidung für die Verarbeitung des Schweißes und des Wasserdampfes geeignet ist. Staut, oder kondensiert der Wasserdampf unter der Bekleidung so fühlt sich der Träger nicht wohl.
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Dringt die Feuchtigkeit in die Textilschicht ein und bleibt dort stehen, so benötigt sie Wärme vom Körper zu ihrer Verdunstung. Das Textiltei fühlt sich dann naßkalt an (Schweißrückschlag)
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Ändert sich der Tagesablauf und die Kleidung wird wieder zur Wärmeisolation benötigt, so wirkt die nasse Kleidung ausgesprochen schädlich. Dies wirkt sich vor allem bei Rheumatikern absolut nachteilig aus.
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An Angora-Wärmesegmente werden folgende Anforderungen gestellt: |
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-Hohe Wärmeisolation durch Einschluss von viel Luft in das Textile-Teil |
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-Geringer Feuchtedurchgangswiderstand. |
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-Fäserchen müssen als Abstandshalter des textilen Teiles zur Hautoberfläche wirkten. Dadurch wird erreicht, daß das textile Teil nicht durch den direkten Hautkontakt naß wird und auf der Haut anklebt.
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-Auf der Hautoberfläche aufliegende Fasern müssen weich und angenehm sein damit eine Hautreizung vermieden wird.
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-die hyproskopischen Fasern müssen den Feuchtetransport unterstützen und plötzlich auftretenden Körperschweiß wegpuffern. Außerdem muss die hydrophobe Oberfläche des Textils nicht fühlbar naß erscheinen lassen.
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-senkrecht auf dem Textilgewebe stehende Angora-Fasern herhöhen den Feuchtigkeitstransport entlang der Faseroberfläche.
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-auch nach vielen Gebrauchs- und Pflegebehandlungen müssen die Bekleidungsphysioligischen Anforderungen noch bestehen bleiben.
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Dann folgt eine ausführliche Beschreibung der Gütebedingungen, die für wärmetherapeutische Sepgmente erforderlich sind. Größenangaben, Leibesumfang und Mindesthöhe der Leibwärmer von 27 cm werden verlangt. |
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Außerdem wird unter Punkt c der Mindestgehalt von 70% tierischer Fasersubstanz für wärmetherapeutische Segmente vorgeschrieben.
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Bekleidungsphysiologische Anforderung und die Prüfungsvorschriften werden detailiert aufgeführt |
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