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4. Natur "Wolle" und ihre Verwendung für die menschliche Bekleidung. Prophylaktische und Therapeutische Anwendungen. Bekleidung-Physiologische Anforderungen
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Forschung und Wissenschaft |
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Physiologische Grundlagen und therapeutische Möglichkeiten textiler Segmente |
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Schriftenreihe Zentralblatt für Arbeitsmedizin Arbeitsschutz, Prophylaxe und Ergonomie Dr. Curt Haefner Verlag GmbH Heidelberg von Werner Hanß 1981 Referent für Bekleidungsphysiologie der Medima-Werke in Maulburg
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Arbeitskleidun als quasiphysioloisches System von Dr. J. Mecheels (48_220)
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Kleidung beeinflusst die Leistungsfähigkeit ihres Trägers erheblich von J. Mecheels |
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Erschienen im Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Prophylaxe und Ergonomie 28 (1978/4) |
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Ein Ausspruch des damaligen Arbeitsministers "Ehrenberg":: "Ein gesunder Arbeitnehmer verursacht weniger Kosten als ein kranker." Und die Bekleidung kann nicht nur viel zur Versserung der Arbeitsbedingungen, sondern auch zur Erhaltung der Gesundheit ihres Trägers beitragen.
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Siehe auch die Broschüre "Körper - Klima - Kleidung,die beim Forschungskuratorium Gesamttextil in Frankfurt erschienen ist.
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Es wird auf die Kleidung und die Energiebilanz des Menschen eingegangen |
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24 Stunden am Tag ist der Mensch auf seine Bekleidung angewiesen, wobei auch das Bett als Bekleidung mitgerechnet werden muß. Meistens ist man sich nicht bewußt, daß geeignete Kleidung die Leistungsfähigkeit wesentlich steigern, ungeeignete Kleidung behindern kann. Es folgt eine graphische Aufschlüsselung der Energiebilanz des Menschen.
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Die Körpertemperatur des Menschen kann nur eine geringe Toleranzgrenze ertragen sonst folgt entweder ein Hitzekollaps oder die Erfrierung. In gewissen Grenzen kann sich der menschliche Körper selbst helfen, -durch die Absonderung von Schweiß um durch die Verdampfung eine Abkühlung zu erreichen oder -im umgekehrten Fall durch Frostzittern eine Veringerung der Wärmeabgabe zu erreichen. Jedoch ist dies nur auf einen gewissen Zeitraum, auf keinen Fall jedoch auf die längere Dauer möglich.
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Die Kleidung muß diese Temperaturregelung des Körpers unterstützen und wird damit zum quasiphysiologischen System.
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Es werden die Anforderungen an eine gute Bekleidung und die Eigenschaften der Wärmeisolation, sowie der Feuchtigkeitsdurchgangswiderstand besprochen. Welche Werte sind für die Bekleidung, für die jeweilige Tätigkeit anzustreben. Es folgt die wissenschaftliche Auswertung mit den entsprechenden Formeln und es werden quantitative Forderung für die jeweilige Bekleidung aufgestellt.
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Mit diesen Unterlagen und Formeln ist es möglich eine Kleidung zu konstruieren und zu optimieren. Damit kann eine besonder funktionsfähige Kleidung in der Theorie hergestellt werden, die in ihrer Wärmeisolation und in ihrem Feuchtigkeitsdurchgangswiderstand den jeweiligen Anforderungen entspricht. Dazu werden die für diese Konstruktion nötigen Richtlinien aufgestellt.
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Zusätzlich zu den vorstehend angeführten Eigenschaften ist jedoch auch das "Hautsensorische Komfortgefühl" wichtig. Die Wäsche darf nicht direkt am Körper anliegen - Abstand durch Fasern - damit sich der Mensch in der Bekleidung wohlfühlt.
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Zum Schluß gibt es noch ein Kapitel über den therapeutische Effekt der Bekleidung, vor allem der Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten und des allgemeinen Leistungserhalt.
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Vor allem bestimmte Erkrankungen aus den rheumatischen Formenkreis reagieren positiv aufWärmetherapie. Es werden die Vorteile der Angorabekleidungsteile beschrieben.
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Als Beispiel ist noch der Besuch in einem Kaufhaus im Wintermantel erwähnt. Nach einiger Zeit fängt man an zu schwitzen und hält es nicht mehr aus.
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Dagegen kann man es mit der richtigen Begleitung unbegrenzt lange aushalten.
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Hingewiesen ist noch auf die Schrift von Mecheels, J. und Umbach, K.H.: Thermophysiologische Eigenschaften von Kleidungssystemen. Melliand Textilberichte 57 von 1976, und 58 von 1977, 73. |
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