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4. Natur "Wolle" und ihre Verwendung für die menschliche Bekleidung. Prophylaktische und Therapeutische Anwendungen. Bekleidung-Physiologische Anforderungen
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Forschung und Wissenschaft |
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Physiologische Grundlagen und therapeutische Möglichkeiten textiler Segmente |
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Schriftenreihe Zentralblatt für Arbeitsmedizin Arbeitsschutz, Prophylaxe und Ergonomie Dr. Curt Haefner Verlag GmbH Heidelberg von Werner Hanß 1981 Referent für Bekleidungsphysiologie der Medima-Werke in Maulburg
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Hauttemperatur im Textiltrageversuch und bei Salbenapplikation von TH. Hettinger, B. Müller und K. Schubert. (48_215)
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Erschienen im Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Prophylaxe und Ergonomie 4/78 |
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Schmerzende Körperpartien mit entsprechenden Salben einzureiben um Schmerzlinderung zu erzielen ist für Rheumatiker ein vielgeübter Vorgang. Hier wird der Beweis erbracht, daß durch das Tragen eines Angoraunterhemdes der Hyperämieeffekt ( Blutansammlung zur Unterstützung des Heilungsprozesse) noch wesentlich verstärkt wird.
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10 gesunde, männliche Personen im Alter von 23 bis 29 Jahren wurden für diesen Versuch ausgewählt. Der Versuch selbst fand in einer Klimakammer statt. Eine bestimmte Körperstelle wurde mit einer hyperämisierenden Salbe eingerieben und danach in Zeitabständen die Körpertemperatur an dieser Stelle gemessen. Zum Vergleich wurden noch andere Salben verwendet.
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Gemessen wurde an den Versuchspersonen mit naktem Oberkörper, unter einem Baumwollhemd und dann unter einem Angoraunterhemd mit 50 % Angoragehalt.
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Es zeigte sich, daß beim Tragen des Angora-Hemdes die Temperatur wesentlich rascher anstieg und über einen längeren Zeitraum eingehalten wurde. Dadurch wurde der hyperämisierende Effekt der entsprechenden Salbe wesentlich intensiviert und die Wirkung konnte noch verbessert werden.
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