Autor: Ulrich Bauer sen. D-73751 Ostfildern

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4. Natur "Wolle" und ihre Verwendung für die menschliche Bekleidung. Prophylaktische und Therapeutische Anwendungen. Bekleidung-Physiologische Anforderungen

 

Forschung und Wissenschaft

Physiologische Grundlagen und therapeutische Möglichkeiten textiler Segmente

Schriftenreihe Zentralblatt für Arbeitsmedizin Arbeitsschutz, Prophylaxe und Ergonomie

Dr. Curt Haefner Verlag GmbH Heidelberg von Werner Hanß 1981

Referent für Bekleidungsphysiologie der Medima-Werke in Maulburg


Lokale Wärmetherapie, Kleidung, Klima und Wärmehaushalt des menschlichen Körpers (48_210)


Gleich der erste Artikel, in der Broschüre von Werner Hanß, stammt von Dr.rer.net. Jürgen Mecheels dem Direktor des Bekleidungsphysiologischen Instituts Hohenstein. Es war das Maunskript eines Vortrages der beim 7. Internationalen Rheuma- und Vorsorge-Symposion auf Ischia im September 1974 von ihm gehalten wurde.


Darin kommt Dr. Mecheels auf die Funktion der Haut und die Wechselwirkung zur Bekleidung zu sprechen.

Neben der modischen Funktion besteht für die Bekleidung die wichtige Aufgabe die Körpertemperatur konstant auf 37° C, mit wenigen 10tel Graden Differenz, konstant zu halten. Dabei muss auch die durch die Arbeit ansteigende Körpertemperatur verarbeitet werden. Die Bekleidung muss ausgleichend wirken können zwischen Haut und Umgebungstemperatur.


In den wenigsten Fällen ist der Mensch für die Umgebungstemperatur richtig angezogen. Nur zum Beispiel beim Schneeschippen im Winter ist ihm dies in der gleichen Kleidung, wie nachher das Ausruhen, möglich.


Ansonsten müssen die Regelmaßnahmen des Körpers für den Temperaturausgleich einsetzen, die von Dr. Mecheels ausführlich beschrieben werden.


Auch das Klima mit Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit spielen eine Rolle, da sie sowohl den Wärme- als auch den Feuchtedurchgang beeinflussen.


Der Mensch steht mit rund 90% seiner Körperoberfläche nicht dem Umgebungsklima gegenüber, sondern dem sogenanten Mikroklima unter seiner Kleidung. Und welches Klima sich dabei einstellt, hängt von der Funktion der Kleidung ab.


Dr. Mecheeels betrachtet die 3 Funktionen: " Körper - Klima - Kleidung und bespricht dann die Aufgaben der Bekleidung. Dazu gehört auch „Kleidung und Rheuma“ und die verschiedenen lokalen Therapien.


Dem folgt ein Kapitel über die "Beschaffenheit der rheumawirksamen Kleidung" wie: Hohe Wärmeisolation, hoher Feuchtigkeitstransport und vermeiden von nasskalte Schweißrückschlag durch das textiele Teil.


Erwähnt ist auch wie wichtig gute Pflegemöglichkeit der textilen Teile für den Menschen ist.

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