Autor: Ulrich Bauer sen. D-73751 Ostfildern

mailto:Ulr.Bauer@angora.de

4. Natur "Wolle" und ihre Verwendung für die menschliche Bekleidungs. Prophylaktische und Therapeutische Anwendungen. Bekleidungs-Physiologische Anforderungen

 

Presse Spiegel

Das weiße Gold der Angora-Kaninchen 3. Teil (ges. 7 Teile) (45_503)

1997 Deutscher Kleintier Züchter Nr. 23/97

Die Kleidung unsere zweite Haut!


Unseren Vorfahren, vor vielen tausend Jahren, war es erst möglich die nördlichen Breiten unserer Erdkugel zu besiedeln, als sie gelernt hatten, sich die dafür richtige Bekleidung für ihren Körper anzufertigen.


Mit der entsprechenden Bekleidung konnten sie sich den ständigen Temperaturschwankungen und dem Klima hier anpassen.


Zuerst wurde die Bekleidung aus Fellen hergestellt. Diese wurden gegerbt und mit Därmen zu Bekleidung ähnlichen Teilen zusammengenäht.

Auch aus Pflanzen hergestellte Fasern dienten schon früh der Bekleidung, wie man aus entsprechenden Funden weiß.

 


Die Kleidung unsere zweite Haut von Paulus Johannes Lehmann erschienen im Access Verlag.

 

Bleiben wir jedoch hier bei der Bekleidung aus tierischen Fasern, die bevorzugt Verwendung bei unseren Vorfahren gefunden hatten. Ein großer Fortschritt in der Verarbeitung der tierischen Fasern war es , als man das Verfilzen der Wolle und die Verarbeitung dieser Filze zu Bekleidungsteilen entdeckt hatte.

Auch heute werden Filze zur Anfertigung von Hüten und Mützen benützt.

 

Ein noch größerer Fortschritt war jedoch die Erfindung der Spinntechnik und des Strickens.

Hiermit war es möglich, lockere und elastische Strick-waren mit luftigen Zwischenräumen herzustellen, die sich dem Körper noch besser anpassten.


Wichtig ist, dass man diese gestrickten Teile nach dem Tragen waschen und dadurch besser pflegen und erhalten konnte.

 

Bekleidung zum wohlfühlen

Wenn wir es auch oft nicht glauben und wahrhaben wollen, so ist doch unser menschlicher Körper ein äußerst sensibles Gebilde. Unsere Körpertemperatur kann nur auf einer ganz engen Bandbreite, auf Stellen hinter dem Komma der Fiberskala, schwanken. Geringe Temperaturdifferenzen führen dazu, dass wir uns nicht mehr wohlfühlen. Ständige Unterkühlung oder Überhitzung schädigt viele Organe.

Die menschliche Haut ist unser größtes Sinnesorgan und hat viele Funktionen für unser Wohlbefinden. Die Hautmenge eines erwachsenen Menschen wiegt rund 5 Kilogramm und ist etwa 2 Quadratmeter groß. Biologen und Dermatologen entdeckten welch wichtige Rolle dieses Organ für die Gesundheit des Menschen hat. Die Haut ist Ausscheidungsorgan, Temperaturregler, Sinnesorgan für Schmerz, Druck, Wärme und Kälte sowie Schutzhülle in einem.

 


 

Indirekt ist uns bewusst, was unsere Haut für unser Wohlbefinden bedeutet, wenn wir an die Aussprüche:

...."Aus der Haut fahren,"

...."sich in seiner Haut wohlfühlen",

...."eine dicke Haut haben" oder

...."Hautnah erleben" denken.

Diese Ausdrücke kommen nicht von ungefähr. Sie sind aus den subjektiven Empfindungen der Menschen entstanden.

 

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