Autor: Ulrich Bauer sen. D-73751 Ostfildern

Ulr.Bauer@angora.de

4. Natur "Wolle" und ihre Verwendung für die menschliche Bekleidungs. Prophylaktische und Therapeutische Anwendungen. Bekleidungs-Physiologische Anforderungen

 

Mohair, das Wollvlies der Angora Ziege

Mohair-(Angora)-Ziege dürfte ursprünglich in der Türkei, dem Morgenland bis nach Tibet beheimatet gewesen sein. Es handelt sich um eine Ziege mit Langhaarfaktor. Die Wolle wird durch Schur der Tiere ½ jährlich bis jährlich gewonnen. Auf dem Rohwollmarkt werden 9 - 12 cm Faserlänge

( einjährige Schur) und 7 - 9 cm (halbjährliche Schur) angeboten. Die Stärke der Mohair-Faser liegt zwischen 25 und 40 Mikron.


Das Material läßt sich durch die Rohfaserlänge für gute Flauscheffekte verarbeiten, und hat eine schöne, mattglänzende Oberfläche. Für Unterwäsche ist die Mohair Wolle jedoch weniger geeignet, da sie eine recht rauhe Oberfläche besitzt.

 


 

Mohair-Ziegen gibt es in vielen Erdteilen: Südafrika, Türkei, USA, Argentinien und Australien.

Pro Jahr und pro Tier werden 2 - 4 kg Mohair-Rohwolle erzeugt.

Besonders begehrt ist das feine Haar der jungen Ziegen, Kid Mohair, das vorrangig für feine Handstrick Garne verwendet wird.

 

 



 

Beide Geschlechter sind bei der Angora Ziege gehörnt.

Die Hörner der Böcke sind lang und gewunden, die der Ziegen verhältnismäßig klein und kurz.

Angora Ziegen sind, verglichen mit den Schafen,

kleine und zierliche Tiere

 

Angora Ziegen sind sehr temperaturempfindliche Tiere, die bestimmte klimatische Verhältnisse zu ihrer Aufzucht erfordern.

Das Fell der Angora Ziege ist farblos, gelockt und glänzend.



 


 

Junge Angora Ziege







 

 

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