Geschichte und Entwicklung der Angorazucht und Wollleistungsprüfungen |
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Von Dr Manfred Golze, Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft |
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Teil 07: |
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Ergebnisse des 1. Durchganges der ALP in Sachsen (20_370) |
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Beim 1. Durchgang der Angoraleistungsprüfung wurden insgesamt 64 Tiere eingestallt, wovon 53 Tiere die Prüfung abgeschlossen haben. Davon waren 27 Tiere männlich (Rammler) und 26 Tiere weiblich (Häsinnen). |
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Der Zeitraum des ersten Prüfdurchganges erstreckte sich vom 13. Juli (Einstallung) über den 07. September (Termin der Vorschur). Die Bewertung der Tiere wurde am 20. November vorgenommen. Die Prüfschur fand am 30. November statt. |
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Im 1. Durchgang wurden nachfolgende Leistungen realisiert (Leistungen je Durchgang mal Faktor 4,35). Danach ergab sich für die Rammler ein Jahreswollertrag von 1,288 g im Mittel und für die Häsinnen von 1.507 g im Mittel. In der Wollrichtzahl (WRZ) wird die Wollqualität darüber hinaus beachtet. Die Berechnung erfolgte nach erster Wollqualität, das ist Wolle mit einer Haarlänge von mehr als 6 cm = 100 %. 2. Wollqualität Haarlänge weniger als 6 cm = 75 % und 3. Wollqualität (Filz) = 25 %. |
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Im Endergebnis daraus ergaben sich für den besten Rammler ein Jahreswollertrag von 1.905 g und eine Wollrichtzahl von 1.822 g sowie für die beste Häsin ein Jahreswollertrag von 1.857 g und eine Wollrichtzahl von 1.831 g. |
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Die geprüften Tiere des 1. Durchgangs der Prüfstation in Sachsen stammten aus Sachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern. |
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Die Angorazucht in Sachsen hat leider nur noch einen kleinen Züchterstamm.
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